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Die Themenstränge des Kongresses:

Geheimhaltung und Transparenz

Politik mit Worten und Bildern

Massenmedien von innen und außen

Öffentlichkeit von unten


Unten finden Sie die aktuellen Neuigkeiten vom Kongress von unserer Facebook-Seite. Für alle weiteren Informationen bitte die zwei Reihen Tabs oben benutzen.

Allgemeine Informationen

Vom 1. bis 3. Oktober 2010 findet in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Wissenschaftszentrum in Berlin der bundesweite Kongress Öffentlichkeit und Demokratie für über 600 Personen statt. Zwei Leitfragen werden dort im Mittelpunkt stehen: In welchem Zustand befindet sich die politische Öffentlichkeit in Deutschland? Und falls dieser Zustand beklagenswert ist, wovon ausgzugehen ist – was kann dagegen getan werden?

Folgende Punkte sollen mit Hilfe des Kongresses konkret erreicht werden:
  • eine fundierte, breite und kritische Bestandsaufnahme der Öffentlichkeit in der BRD,
  • ein Problembewusstsein für die Gefährdung demokratischer Öffentlichkeit,
  • eine Initialzündung für die Zusammenarbeit von Initiativen unterschiedlicher Felder,
  • die Verbreitung von "best practices" einer kritischen Öffentlichkeit,
  • die audio-visuelle Dokumentation des Kongresses, ausführlich im Internet und zusammengefasst als Reader sowie
  • den Erhalt und Ausbau der Webseite als wissenschaftliche Ressource.
Viele Einzelpersonen aus Wissenschaft, Politik und Publizistik unterstützen den von einem Personenbündnis initiierten Kongress schon seit der Entstehungsphase. Als Förderer stellen die Kongressträger die Finanzierung, während die inhaltlichen Foren in einem offenen, transparenten Verfahren durch diverse Initiativen und Personen gestaltet werden.

Dem Anliegen "Schafft eine demokratische Öffentlichkeit" geholfen werden durch:
  • Ankündigung des Kongress in Mitgliederzeitschriften, Newslettern und anderen Medien und
  • Verbreitung des Aufrufs, der Adresse unserer Webseite und Verlinkung der Kongress-Banner.
Wir freuen uns über Rückmeldungen. Wir sind telefonisch, per E-Mail und Fax über unser Büro im Haus der Demokratie und Menschenrechte erreichbar. Bei Interesse stellt unser E-Mail-Verteiler eine Möglichkeit dar, über den aktuelle Informationen zur Vorbereitung des Kongresses informiert zu werden.

Zudem möchten wir jede(n) herzlich einladen, sich selbst ein Bild zu machen und die regelmäßigen Treffen des Vorbereitungskreises in Berlin zu besuchen. Die Termine können dieser Webseite entnommen werden.

Der Aufruf zum Kongress vom 3. März 2010 (auch als PDF abrufbar)

Schafft eine demokratische Öffentlichkeit!


Unter welchen Bedingungen wird in der Bundesrepublik öffentlich über Politik verhandelt? Wer und was kommt zur Sprache, was bleibt im Dunkeln? Welche Möglichkeiten zum Eingreifen haben wir? Und wie sollte eine politische Öffentlichkeit aussehen, die demokratische Teilhabe ermöglicht? Um solche Fragen geht es auf dem Kongress "Öffentlichkeit und Demokratie" im Herbst 2010 in Berlin.

Der Zustand der politischen Öffentlichkeit löst ein Unbehagen aus, das Oskar Negts These der "unterschlagenen Wirklichkeit" gut beschreibt. Die veröffentlichte Meinung wird nach wie vor von großen Parteien und Verbänden beherrscht. Dass diese Dominanz nicht in Frage gestellt wird, liegt auch an der Krise der Massenmedien als "vierte Gewalt" und an der Krise des kritischen Journalismus. Der Konzentrationsprozess der Medien ist so weit vorangeschritten, dass in vielen Regionen Pressemonopole bestehen. Der Druck von Anzeigenkunden auf die Redaktionen steigt. Teilweise schränken Sparmaßnahmen und repressiver gewordene Produktionsbedingungen die innere Pressefreiheit ein. Die etablierte Öffentlichkeit und insbesondere die kommerziell ausgerichteten Massenmedien tragen eher zur Apathie als zur Aktivierung bei. Öffentlich-rechtliche Medien passen sich der privaten Konkurrenz an. Den Beschränkungen der "vierten Macht" steht das subtile oder auch offene Wirken von Spin doctors und PR-StrategInnen gegenüber, die sich rühmen, beliebige politische Inhalte in den Massenmedien unterbringen zu können.

Die demokratische Öffentlichkeit ist aber auch an anderer Stelle in Gefahr. Trotz informationellen Selbstbestimmungsrechts und Informationsfreiheitsgesetzen werden Geheimbereiche ausgeweitet, während die BürgerInnen der Datensammelwut von Unternehmen und staatlichen Organen ausgeliefert sind. Auf lokaler Ebene kämpfen kritische Initiativen häufig mit Ignoranz. Sie haben Probleme, öffentliche Diskussionen und die Selbstermächtigung der BürgerInnen anzustoßen. In einigen Kommunen haben gar Rechtsradikale die Meinungsführerschaft übernommen und offen menschenfeindliche Positionen bleiben unwidersprochen. Gerade an der damit verbundenen Praxis ließe sich eine Verlustgeschichte an Publizität bei einer zugleich wachsenden Informationsflut aufzeigen.Wenngleich insgesamt zu Optimismus wenig Anlass zu besteht, so deutet doch nicht alles in Richtung eines Zerfallsgeschichte politischer Öffentlichkeit.

Auf dem Kongress sollen die vielfältigen Gegenbewegungen zu den geschilderten Entwicklungen analysiert, Möglichkeiten und Grenzen ausgelotet werden. Wie kann man dem Unbehagen, der Gegenrede, eine Stimme geben? - Journalisten, Medienaktivisten und Blogger können ein wichtiges Korrektiv sein. Bürgerinitiativen bringen Themen auf, die zuvor beschwiegen wurden. Neue Formen von Öffentlichkeit können Meinungsmonopole unterlaufen oder bloßstellen.

Welche Trends werden sich durchsetzen? Die Demokratisierung von Öffentlichkeit und damit die Herstellung von politischer Urteilskraft hängen auch vom Engagement kritischer Einzelpersonen, Initiativen und Bewegungen ab. Der diesem Anliegen gewidmete Kongress soll dafür einen Impuls geben. Aber nur ein längerer, vielgestaltiger, in vielen Foren stattfindender und von vielen Akteuren getragener Prozess wird die Dinge zum Besseren wenden können.

Alle Interessierten – AktivistInnen und Initiativen, politische Organisationen, Gewerkschaften und Fachverbände, Bildungseinrichtungen und Stiftungen, Medienschaffende und MedienwissenschaftlerInnen – sind daher aufgerufen, sich an der Vorbereitung und Durchführung des Kongresses "Öffentlichkeit und Demokratie" und der ihn begleitenden Aktivitäten zu beteiligen.

Themenstrang I: Geheimhaltung und Transparenz


Hier geht es um Barrieren des Informationszugangs für Bürgerinnen und Bürger. Sie sind davon als ArbeitnehmerInnen oder LeserInnen, ZuschauerInnen oder HörerInnen, als WählerInnen, KonsumentInnen und in vielen weiteren gesellschaftlichen Rollen betroffen.

Die Gesellschaft ist auf "Aufklärung" v.a. durch eine Medienberichterstattung angewiesen, die kontextbezogen und kritisch Zusammenhänge vermitteln könnte. Die Medien stehen aber selber häufig vor verschlossenen Informationstüren. Typische Informationsbarrieren sind Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse privater Unternehmen, die Amts- bzw. Dienstgeheim-nisse der Öffentlichen Verwaltung und Politik sowie die innere und äußere Sicherheit von Staaten. Diese Bereiche weiten sich aus und überlagern einander im Zuge von Privatisierung und Public Privat Partnership (PPP) einerseits und wachsenden Sicherheitsbestrebungen andererseits. Darum finden v.a. im Internet, aber zunehmend auch in den traditionellen Medien die Insiderkenntnisse von InformantInnen Beachtung. Für solche InformantInnen wurde der englische Begriff des Whistleblowers ins Deutsche übernommen.

Potentielle Whistleblower wiederum unterliegen am Arbeitsplatz bzw. in ihrem professionellen Umfeld einer strikten Verschwiegenheits- und Treuepflicht ihrem Arbeitgeber gegenüber. Verletzen sie diese, setzen sie sich Maßregelungen bis hin zur Kündigung aus. Arbeits- und dienstrechtlich besteht in solchen Fälle große Rechtsunsicherheit. Das Grundrecht auf Meinungsäußerungsfreiheit muss im Falle arbeits- oder verwaltungsgerichtlicher Auseinandersetzungen häufig hinter den Arbeitgeberrechten zurückstehen.

Ein besserer Whistleblowerschutz ist darum ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz gesellschaftlicher Prozesse. Was alle wesentlich angeht, muss von allen gewusst werden können. Whistleblowerschutz liegt im öffentlichen Interesse.

Progtramm Themenstrang II: Politik mit Worten und Bildern


Unsere Wahrnehmung der Welt wird wesentlich von Massenmedien geprägt. Wäre Qualitäts-Journalismus deren Markenzeichen - wir hätten weniger Grund für Kritik und Unbehagen. Tatsächlich erleben wir eine Krise des kritischen Journalismus. Inszenierung, Dramatisierung und Personalisierung prägen die Wort- und Bildberichterstattung insbesondere in der Politik.

Die Folgen: Beschädigung des Politischen auf Kosten klassischer Politikvermittlung und bedenkliche Realitätsverkürzung.
  • Wir fragen nach dem Verhältnis von Politik und Medien in der Berliner Republik.
  • Wir wollen wissen, wie Kampagnen aufgezogen werden, in denen populistisch gegen die Schwächeren der Gesellschaft agitiert wird oder neue Konzepte zur Akzeptanz der Marktwirtschaft initiiert werden.
  • Wir gehen der Frage nach, wie unser Bild vom Krieg durch die Medien geprägt wird. Wie gebogen und gelogen wird, um Legitimation für Kriegseinsätze herzustellen.
  • Und wir wollen wissen, welche Möglichkeiten der politisch-soziale Dokumentarfilm heute hat, um ein möglichst realistisches Bild der Wirklichkeit zu vermitteln.

Themenstrang III: Massenmedien von innen und außen


Die Medien spielen in einer demokratischen Gesellschaft eine wesentliche Rolle - sie sollen die Bürger informieren - gründlich, vielfältig und umfassend -um sie in die Lage zu versetzen, ihren bürgerlichen Rechten und Pflichten nachzukommen, um auf der Basis verlässlicher Informationen an demokratischen Entscheidungen teilzuhaben. Medien berufen sich auf ihren gesellschaftlichen Auftrag. Ihr Anspruch: Vorgänge, Sachverhalte und Zusammenhänge öffentlich machen, damit alle Menschenerkennen können, welche Einflüsse und Kräfte in der Gesellschaft wirken.

Werden die Medien - egal in welcher Form - heute noch dieser Aufgabe gerecht? Wem gehören die Medien, wer bestimmt ihre Inhalte, gibt es da eine Zusammenhang? Bieten die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die konkreten Arbeitsbedingungen in den Medien überhaupt noch den Raum und die Möglichkeit, diesem gesellschaftlichen Auftrag nachzukommen?

Themenstrang IV: Öffentlichkeit von unten


Öffentlichkeit wird nicht nur über kommerzielle und öffentlich-rechtliche Massenmedien hergestellt. Sie entsteht überall da, wo engagierte Bürger_innen, Initiativen und soziale Bewegungen ihre Stimmen erheben.

Das kann mit verschiedenen Mitteln geschehen – eigene Zeitungen, Weblogs, Demonstrationen, Diskussionsveranstaltungen und anderes mehr. Das sind die Orte, an denen grundsätzliche Kritik formuliert wird. Gleichzeitig werden diese Arenen aber auch genutzt, um undemokratische Positionen zu verbreiten. Da die Versuche, von unten Öffentlichkeit herzustellen, mal mehr, mal weniger erfolgreich sind, gibt es viel voneinander zu lernen:
  • Wie erkämpft man sich das Recht, zu demonstrieren?
  • Wie kann man sich in einem undemokratischen Umfeld behaupten?
  • Wann und wie gelingt es, auf der Straße, im Internet, in Diskussionen, demokratische Erfahrungen zu organisieren?

Die Programmstruktur, auch als PDF abrufbar

Sowohl die Programmstruktur als auch der Zeitplan stehen fest, bei der Abfolge der einzelnen Foren können sich noch Änderungen ergeben. Die einzelnen Themenstränge werden durch die jeweiligen Ansprechpartner koordiniert.

Freitag, 1.10.2010: Auftakt

18:00–18:10 Begrüßung durch den Initiativkreis
18:10–18:30 Grußworte (Michael Bürsch, Frank Bsirske)
18:30–19:30 Hauptvortrag "Öffentlichkeit und Demokratie" (Oskar Negt)
19:30–20:15 Improvisationstheater (Die Verstörten Wunschkinder),
Musik (Klaster Royall)
20:15–21:00 Abendausklang

Samstag, 2.10.2010: Analyse und Kritik

Themenstrang I:
Geheim-
haltung und
Transparenz
*
II:
Politik mit Worten und Bildern *
III:
Massen-
medien von innen
*
IV:
Öffentlich-
keit von unten
*
Begleit-
Programm
9:30–10:45 Block I.1 Block II.1 Block III.1 Block IV.1 Aus-
stellungen
und
Poster-
galerien
zu
ver
schiedenden
Themen
11:00–12:15 Block I.2 Block II.2 Block III.2 Block IV.2
12:30–13:00 Impulsvortrag:
"Wem gehören die Medien?" (Tom Schimmeck)
13:00–14:30 Mittagspause
14:30–15:45 Block I.3 Block II.3 Block III.3 Block IV.3
16:00–17:15 Block I.4 Block II.4 Block III.4 Block IV.4
17:30–18:00 Impulsvortrag:
"(Gegen-)Öffentlichkeit herstellen" (Mag Wompel)
18:00–20.00 Vernetzung zu den Themensträngen

Sonntag,3.10.2010: Politische Interventionen

9:30–11:00 Was tun I: Ideen und Projekte - Diskussion *
11:15–12:15 Was tun II: Vorstellung im Plenum
12:15–13:15 Was tun III: Podiumsdiskussion
Maria Kniesburges (Chefredakteurin verdi publik)
Mag Wompel (Labournet)
Konstantin Wecker (Liedermacher und Sänger)
Jakob Augstein (Verleger von "Der Freitag")
Moderation: Thomas Leif (netzwerk recherche)
13:15-13:30 Abschlussworte und Kongressende


* Die vier Themenstränge am Samstag laufen parallel je 1¼ oder 2½ Stunden. Sie können wiederum in parallele Einzelveranstaltungen aufgegliedert werden. Ebenso sind für "Was tun I" parallele Gruppe bzw. Veranstaltungen vorgesehen.

Der Kongress soll konkrete Aktionsvorschläge hervorbringen und unterstützen. Am Sonntag sollen solche Interventionen in parallelen Foren diskutiert werden; danach werden acht davon im Plenum vorgestellt - ein Forum wird der Nachbereitung des Kongresses gewidmet sein. Weitere Informatonen zu diesem Programmpunkt folgen.
  • Initatoren
  • Erstunterstützer
  • Trägerorganisationen
  • Medienpartner

Das Personenbündnis "Initiative Öffentlichkeit und Demokratie"

Susanne Bächer
Susanne Bächer

Grafikerin und Autorin, früher Kunsterzieherin am Gymnasium, Mitgründerin von filia.die frauenstiftung, lebt in Tübingen.
Britta Baumgarten
Britta Baumgarten, Dr. (des.)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin der Forschungsgruppe "Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung". Studium der Soziologie, Sozialanthropologie und VWL an der Universität Bielefeld und am ISCTE in Lissabon, danach wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-Forschungsprojekt "UNEMPOL" an der Universität Bamberg und am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen.
Annegret Falter
Annegret Falter

Politologin und Journalistin, Mitglied der Wissenschaftspressekonferenz (WPK); langjährige Geschäftsführerin der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW); Wissenschaftliche Projektarbeiten für verschiedene Forschungsorganisationen und NGOs; Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der IALANA und der VDW sowie der Jury für den Whistleblowerpreis der beiden Organisationen; Publikationen zu Themen der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft und zum Thema "Whistleblowing".
Ulrike Maerks-Franzen
Ulrike Maercks-Franzen

Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union beim ver.di Bundesvorstand Fachbereich Medien, Kunst und Industrie. Davor arbeitete sie als Journalistin und verantwortliche Redakteurin der medienpolitischen und Mitgliederpublikationen von ver.di / IG Medien.
Peter Grottian
Peter Grottian, Prof. Dr.

Bewegungsunternehmer in Menschenrechts- und Bürgerrechtsorganisationen, Sozialprotesten, Sozialforumsbewegungen und globalisierungskritischen Bewegungen, Unterstützer u.a. des Komitees für Grundrechte und Demokratie, der Initiative Berliner Bankenskandal sowie der Datenschutzdemonstrationen "Freiheit statt Angst". Emeritierter Professor für Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut (OSI) der Freien Universität Berlin u.a. zu neuen sozialen Bewegungen.
Werner Koep-Kerstin
Werner Koep-Kerstin

Bundesvorstand der Humanistischen Union. Ehemaliger Mitarbeiter einer Obersten Bundesbehörde, Studium der Politischen Wissenschaften (MA) und Staatsexamen als Historiker, Auslandsaufenthalt 1994-1998 (USA); Sprecher der Gustav Heinemann-Initiative bis 2009. Schwerpunkte: Frieden & Militär, zivile Konfliktlösung, Medienpolitik, Kontakt zur Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Zeitschrift vorgänge
Thomas Leif
Thomas Leif, Prof. Dr.

Vorsitzender netzwerk recherche e.V., Chefreporter Fernsehen SWR Mainz. Jüngste Veröffentlichung: angepasst und ausgebrannt, Parteien in der Nachwuchsfalle, München 2009
Axel Lüssow
Axel Lüssow

Soziologe und Informatiker mit Themenschwerpunkten Digitale Spaltung und IT-Sicherheit/Kryptographie. Vorstand und ehemaliger Geschäftsführer des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Humanistischen Union.
Roland Roth
Roland Roth, Prof. Dr.

Professor für Politikwissenschaft an der FH Magdeburg-Stendal. Vorherige Statonen Research Fellow an der University of California in Santa Cruz, Wissenschaftszentrum Berlin sowie Universität Wien. Themenfelder v.a. Demokratie, soziale Bewegungen, Bürger- und Menschenrechte - u.a. als Mitbegründer des "Komitees für Grundrechte und Demokratie", als sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" und in div. wiss. Beiräten von Stiftungen zu den Themen Kinder- und Jugendbeteiligung, Integration und Rechtsextremismus.
Dieter Rucht
Dieter Rucht, Prof. Dr.

Ko-Leiter der Forschungsgruppe "Zivilgesellschaft, Citizenship und politische Mobilisierung in Europa" am Wissenschaftszentrum Berlin. Studium der Sozialkunde, Sport und Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximillians-Universität in München; Lehr- und Forschungstätigkeiten in München, Berlin, USA, Großbritannien und Frankreich. Hauptarbeitsgebiete: Politische Soziologie, Öffentlichkeit, soziale Bewegungen, politischer Protest.
Eckart Spoo
Eckart Spoo

Mitherausgeber und verantwortlicher Redakteur der Berliner Zweiwochenschrift "Ossietzky". Vorher 35 Jahre Redakteur der "Frankfurter Rundschau". Ehrenamtlich 16 Jahre Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union. Andere frühere Ehrenämter: Mitglied des Deutschen Presserats, Vorstandsmitglied der Internationalen Journalisten-Föderation. Herausgeber oder Autor zahlreicher medienkritischer Bücher, u.a. "Imperium Springer", "Die Tabus der bundesdeutschen Presse", "Anspruch auf Wahrheit".
Simon Teune
Simon Teune

Soziologe am Wissenschaftszentrum Berlin, wo er zu sozialen Bewegungen und Protest forscht. Mit einem Stipendium der Hans Böckler Stiftung schreibt er an seiner Doktorarbeit über Komunikationsstrategien globalisierungskritischer Gruppen.
Christophe Zerpka
Christophe Zerpka, Dr.

Freier Journalist, Pressesprecher und Übersetzer. Nach dem Studium der Publizistik Arbeit als Produktionsassistent und Korrektor in Frankreich. Mitglied der ehemaligen ‚Initiativgruppe für eine alternative Tageszeitung' (TAZ) und später Arbeit für die deutsche Ausgabe von ‚Le monde diplomatique' sowie für ‚foodwatch'.

Die Erstunterstützer des Kongresses bis Ende 2009:

Artus, Kersten
Beindorff, Karin
Brand, Uli
Braunmühl, Claudia von
Butenschön, Rainer
Dahn, Daniela
Demirovic, Alex
Falter, Annegret
Gebauer, Thomas
Giegold, Sven
Hengsbach, Friedhelm
Hensche, Detlev
Kahane, Anetta
Kaschuba, Wolfgang
Kempe, Martin
Kessler, Martin
Kipping, Katja
Kirchhoff, Corinna
Kniesburges, Maria
Krippendorff, Ekkehard
Lucke, Albrecht von
Ludwig, Johannes
Mester
Müller, Albrecht
Negt, Oskar
Passadakis, Alexis
Roitsch, Jutta
Rossum, Walter van
Schumann, Harald
Schwarz, Volker
Staeck, Klaus
Urban, Hans-Jürgen
Veiel, Andres
Wecker, Konstantin
Wolf, Winni

  • Anfahrt/Lage
  • Catering

Tagungsräume in Berlin, Nähe Potsdamer Platz

Der Kongress wird vom 1-3. Oktober 2010 in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin in der Hiroshimastraße 17 und 28 und im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung am Reichpietschufer 50 stattfinden.

ÖPNV-Anbindung: Haltestelle Tiergartenstraße, Bus 220 (über Zoologischer Garten, Potsdamer Platz, Alexanderplatz) oder Haltestelle Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Bus M29.

Anfahrt

Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

FES Hiroshimastr. 17 FES Hiroshimastr. 28
FES Saal FES Foren

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

WZB Langbau WZB Rundbau

Informationen zum Catering

Im Eintrittspreis sind in den FES-Gebäuden Kaffee und nicht-alkoholische Getränke in den Pausen sowie ein kleines Mittagessen am Samstag enthalten. Am Morgen und am Abend empfehlen wir Ihnen die Cafés und Restaurants der Umgebung, an dieser Stelle werden vor dem Kongress ein paar diesbezügliche Tipps zu finen sein.
  • Helfen
  • Spenden
  • Web-Banner
  • Druckvorlagen

Öffentlichkeit demokratisiert sich nicht von alleine!

Hilfe vor Ort

Wir benötigen noch helfende Hände bei der konkreten Arbeit am 1.-3. Oktober. Wer sich vorstellen kann, bei der Anmeldung und Information der Besucher dabei zu sein und einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte: Bitte direkt oder per Kontaktformular bei uns melden.
Organisation im Vorfeld

Der Kongress Öffentlichkeit und Demokratie (Berlin, 1.-3. Oktober 2010) ist eine Tagung zum Mitmachen: Die Kongressträger stellen die Infrastruktur zur Verfügung und der Initiativkreis übernimmt offen und transparent die Organisation - die Veranstaltungen des Programms selbst werden jedoch von interessierten Inititiativen gestaltet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an unseren regelmäßig stattfindenden Treffen teilzunehmen oder unsere Mailingliste [KÖD Alle] mit wichtigen Mitteilungen über den Stand der Kongress-Planung zu abbonieren. Das Archiv aller vorhergehenden Nachrichten ist für Abonnenten einsehbar. Für direkte Rückfragen bietet sich unser Kontaktformular an.

Das nächste Vorbereitungstreffen: Am Freitag, dem 10.9. um 12.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Berlin (Raum B004/B005)

Die Protokolle als PDF-Dokumente (geordnet nach Nummer des jeweiligen Treffens):
20. 19. 18. 17. 16. 15. 14. 13. 12. 11. 10. 9. 8. 7. 6. 5. 4. 3. 2. 1.
Unterstützung bei der Bewerbung

"Spread the word": entweder im eigenen privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Umfeld oder online - z.B. über unsere Seite bei Facebook oder Twitter.
Beteiligung mit Wissensarbeit

Für unsere Hintergrund-Materialsammlung nehmen wir gerne einzelne Beiträge entgegen, z.B. über unser Formular Links zu verwandten Webseiten (z.B. alternative Medien, Forschungsprojekte, Medienkritik) oder selbstformulierte Texte sowie Literaturhinweise zum Thema demokratische Öffentlichkeit (Analyse, Kritik, Alternativen) an die zuständigen Ansprechpartner.

Spenden

Am bequemsten und billigsten ist die Spende per Einzugsermächtigung und untenstehendem Formular. Alternativ können Sie auch telefonisch spenden oder den Betrag direkt überweisen:

Kontoverbindung: "Kongress 2010"
Kto. 30 74 260 - BLZ 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)
Alle Spenden sind als gemeinnützig absetzbar.
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(Spendenbeschreinigungen ab 25€)

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Bitte nach Möglichkeit nicht die Bild-Dateien selbst kopieren, sondern u.a. HTML-Code nutzen - dies gibt uns die Möglchkeit zu nachträglichen Änderungen, so die Entfernung des "Jetzt Anmelden"-Textes wenn der Kongress ausgebucht ist. Der Rand kann nach eigenem Belieben per CSS angepasst werden, z.B. durch Änderung in style="border:none;"

Juristische Details stehen in den Nutzungsbedingungen, für Nachfragen oder Hilfe beim Einbinden auf der eigenen Seite bietet sich das Kontaktformular an. Achtung: Bestimmte Banner-Größen oder -Pfade werden von Werbe-Blockern unterdrückt (z.B. AdBlock für Firefox).

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  • Strang III
  • Strang IV
  • Sonstiges

Materialsammlung

An dieser Stelle werden zur Vorbereitung des Kongresses und als spätere wissenschaftliche Ressource Links zu verwandten Webseiten (z.B. alternative Medien, Forschungsprojekte, Medienkritik) oder selbstformulierte Texte sowie Literaturhinweise zum Thema demokratische Öffentlichkeit (Analyse, Kritik, Alternativen) zusammengetragen.

Diese Liste kann nie vollständig sein, wir freuen uns daher über Ergänzungen von Links über untenstehendes Formular oder durch Tipps an unsere Ansprechpartner.

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Koordination / Allgemeine Anfragen / Büro

Axel Lüssow <info@oeffentlichkeit-und-demokratie.de>
PGP-Schlüssel mit Fingerabdruck 5716 123A 82E8 B59E F007 519A 6A0E 2579 8AC6 FDA5

Kongress Öffentlichkeit und Demokratie
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
D-10405 Berlin

Telefon: 0151 - 144 246 72 (durchgehend erreichbar)
Fax: 030 - 204 25 11
Treffen im Büro: Nach Absprache, Eingang Vorderhaus beim ADB (Stadtplan)

Kontoverbindung: "Kongress 2010"
Kto. 30 74 260 - BLZ 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)
Alle Spenden sind als gemeinnützig absetzbar.

Ansprechpartner der Themenstränge

Themenstrang I "Geheimhaltung und Transparenz":
Annegret Falter <falter@debitel.net>
Themenstrang II "Politik mit Worten und Bildern":
Werner Koep-Kerstin <koepkerstin@aol.com>
Themenstrang III "Massenmedien von innen und außen"
Ulrike Maercks-Franzen <ulrike.maercks-franzen@verdi.de>
Themenstrang IV "Öffentlichkeit von unten":
Simon Teune <teune@wzb.eu>

Sonstige Ansprechpartner

Materialsammlung:
Britta Baumgarten <baumgarten@wzb.eu>

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Reichpietschufer 50
D-10785 Berlin
Telefon +49 (30) 25491-325
Telefax +49 (30) 25491-318
Webmaster:
Holger Brunn <webmaster@oeffentlichkeit-und-demokratie.de>
Webdesign:
Axel Lüssow <info@oeffentlichkeit-und-demokratie.de>

Presseteam

Christophe Zerpka wird als Pressesprecher vor, während und nach dem Kongress für Anfragen zur Verfügung stehen. Für Akkreditierungen füllen Sie bitte das Formular aus oder wenden sich an unser Büro. Weitere, detailliertere Informationen folgen in zeitlicher Nähe zum Kongress.

Formular zur Akkreditierung

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Dieter Rucht
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
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